DOK - RESÜMEE


Dokianerin
Aleksandra (53 Filme + Arte Party)

Favoriten
"Stone Silence": gelungene Dokumentation - die erste, die der Regisseur je gemacht hat - viele Szenen mit stillen Bildern - ein kleiner Kriminalroman über die Hindernisse zwischen Kulturen - am Ende eine Sensation, die wohlgemerkt illegal auf Band
"Terror's Advocate": Erzählt das Leben eines Mannes, der Terroristen verteidigt hat und damit keine moralischen kommt Probleme hatte, weil er eine ganz bestimmte Meinung vertrat.
"The Designer": schön-hässlicher Animationsfilm mit einer Note Melancholie, sehr liebevoll gemacht
Ein sehr schönes Erlebnis, passiv im Kinosessel, aber aktiv im Kopf oder Herzen. DOK 2008, ich freue mich!


Dokianer
Jonas (72 Filme + Arte Party)

Jede Menge Staub, singende Käfer und armenische Diven, Ex-Dirigenten und ne Menge Drogenabhängige, Prostituierte und Alkoholkranke, ein Zirkus, ein Vaterschaftstest per SMS, erschaffene Politiker und ein Mädchen ohne Zeitgefühl, ein spiritueller Poet und ekstatische Spirituelle, die schlafende Schönheit und eine tanzende Pixelkugel, Poster die vom Paradies erzählen, wo Mutti Obst klaute und man einfach tanzen kann, der Himmel Kopf steht und Adam und Eva Hamburger aßen. PussyJuice und Araber die Holländisch lernen wollen, gebratenes Schnitzel und Spinoza mit 9 Zehen, das perfekte Leben und liebeskranke Designer, der erste Kuss, die letzte Symphonie, Elektroschocks, 10 Tage und ein Froschkind, Regen von Oben in Fluten mit Eisschollen. Verkehrte Welten, Kreisverkehr, bezahlter Verkehr und festgefahrene Traktoren, krähende Hühner und Glückspiel, manchmal auf dünnem Eis, durch rosa Brillen oder auf Japanisch, Russisch, Englisch, Spanisch oder gar Gibblisch…
Es war spannend, es war ergreifend, es war traurig, es was lustig, es war absurd,es war anstrengend… es war bewegend.


Dokianer
Enrico (41 Filme)

Mein längster Film war GAMBLING, GODS AND LSD mit 180 min Laufzeit und mein kürzestes Filmerlebnis belief sich auf 40 sec (Kinderanimationsfilm: TREFFEN SICH ZWEI FISCHE)
Zu den Höhepunkten des Festivals zählten für mich das Gespräch mit ehemaligen Angehörigen der "Bewegung 2. Juni" nach dem durchaus kontrovers zu nennenden Film KEINE INSEL - DIE PALMERS ENTFÜHRUNG 1977, sowie die sehr bewegende Dokumentation TANZ MIT DER ZEIT über ein Ballettprojekt an der Oper Leipzig mit Tänzerinnen und Tänzern jenseits der 70. Im Anschluss an diese Filmvorführung, gab es am Sonntag den wohl längsten Schlussapplaus des ganzen Festivals. Auch der im Rahmen des Festivals ausgezeichnete Film NACH DER MUSIK über den Stardirigenten Otmar Suitner hat mich überzeugt und mir einen tiefen Blick in die Seele des Ausnahmekünstlers ermöglicht.
Mein persönlicher absoluter Überflieger des Festivals erstrahlte im leider zu kurzen Animationsfilm ENERGIE,
der vor allem bei mir als Zuschauer eine Stimmung des Aufgeladenseins im positivsten Sinne verursachte.


Dokianerin
Melanie (41½ Filme)

"Gambling, Gods and LSD": ästhetisch betörende 3h! Lang? Nun, eher stark eingedampft, denn es existiert eine Rohfassung mit der sagenhaften Länge von 55h! Ich möchte diese Version unbedingt sehen! Liebe Leipziger Kinos! Please Mr Mettler! *a non-chemical induced illusion*
Die Anmationsfilme "Sleeping Betty" und "Salomé in Low Land" seien hiermit lobend mit dem Gütesiegel Lachsalven-
garant gelabelt! Das Strauss'sche Werk Salomé als Pixeloper! Skurrile Parodie! Dufte!


Dokianer
anonymus (10 Filme)

"Rain in my Heart": Diese Dokumentation bestach mit seiner Brutalität zum Thema Alkoholismus.
"Surya": Hat meinen Horizont dahingehend erweitert, dass ich mir zuvor nicht ganz im Klaren war, was alles als Doku bezeichnet werden kann.

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