Trink mal'n Beck's mit Heidi Ecks!



Passend zum Welttheatertag (27.03.) dachten sich zwei Theaterwissen-schaftler, dass sie doch mal dieser Anziehungskraft Theaterstammtisch nachgeben könnten. Der Magnet: Heidi Ecks, einen Merlot Chardonnay nippend, konzentrisch umkreist vom Mansfelder Chor und den beiden Studenten, den Altersdurchschnitt des kleinen Raucherraumes in der Theaterkantine drückend.

Als Opener des Gesprächs war es dem Moderator Bernd Seidel ein Anliegen die diesjährige Botschaft zum Welttheatertag zu diskutieren. Diese internationale Botschaft stammt vom kanadischen Regisseur Robert Lepage. Verlesen von Heidi Ecks, referierte sie über diese sowie das Theater geistreich, gab hinreißend unterhaltsame Anekdoten aus ihrem Leben zum Besten und erzählte wie alles von der Aufnahme-prüfung in Hamburg an seinen Lauf nahm. Schon bei diesem Auftakt in die Theaterwelt zeigte sich, dass sich Heidi Ecks von Anbeginn auf keinen bestimmten Frauencharakter festlegen ließ, denn sie verkörperte einen älteren Mann und den Luftgeist Ariel, überzeugte damit auf Anhieb.
Weitere nuancenreich gespielte Rollen folgten an den Häusern in Gießen, Mainz und Düsseldorf. Erleben kann man Heidi Ecks momentan in vier Inszenierungen: als Portia in „Kaufmann von Venedig“ mit sublimen Witz auftrumpfend, in „Bitterer Honig“ als alkoholabhängige Mutter zu Madonna sexy über die Bühne tänzelnd, in „Wallenstein“ als machtbesessene Intrigantin agierend und als Nawal in „Verbrennungen“, die sich die TWler bald zu Gemüte führen werden.

Resümee: Genauso wie es ein Vergnügen war, ihren Worten zu lauschen, ist es wahrlich ein Genuss, ihr beim Spiel auf der Leipziger Bühne zuzusehen. Versprochen. Cheers!


Fußnote: Korrektur zur Namensaussprache! Eigentlich hätten wir mal ordentlich krümeln sollen in der Theaterkantine:
Iß mal'n Keks mit Heidi Ecks!

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