„Ora di morte e di vendetta“
Studentische Vorträge zu Giuseppe Verdis Macbeth

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In Kooperation mit der Oper Leipzig haben Studierende der
Theaterwissenschaft ein vertiefendes Programm zu einer Neuaufführung aus
dem aktuellen Spielplan erarbeitet und laden alle Mitglieder des Instituts sowie
Freunde und Interessierte herzlich zu der öffentlichen Präsentationen am 04.
Februar ein.
Der Vortragsnachmittag umfasst neun Kurzvorträge, die anlässlich der Leipziger
Premiere von Verdis Macbeth in der Inszenierung von Peter Konwitschny (10.
Dezember 2011) entstanden sind.

Annemarie Kadner:
»Der Nächste bitte!« – Shakespeares Macbeth und seine Quellen.

Isabelle Kraft, Lea Helm:
»Viva V.E.R.D.I.!« – Giuseppe Verdi, eine politische Ikone?

Isabell Mittag,Roy Wolf:
Die Veränderung des Belcanto-Stils in Verdis Macbeth –
Durchbruch einer neuen musikalischen Konzeption?

Elisa Schmücking,Tammo Hobein:
»Der Zauber ist gezogen« – Die Prophezeiungen der Unheilsschwestern in Verdis Macbeth

Tobias Nentwich:
Verdi als Ballettkomponist? – Das Hexenballett in Macbeth

Kaffeepause

Juliane Stephan:
»Macbeth? – Das braucht ja nur aus dem Shakespeare abgeschrieben zu werden.«– Stephanies Macbeth-
Bearbeitung im Kontext der Wiener Nationaltheaterdebatte

Vicky Steinmüller,Lisa Näther:
Zur Funktion der Hexen in Verdis Macbeth

Lia-Malin von Oesen: Wahn und Hässlichkeit am Beispiel der Lady Macbeth

Katja Seifert: Macbeth vs. Othello

Samstag, 04. Februar 2012, 15-17 Uhr, Institut für Theaterwissenschaft, Hörsaal,
Ritterstr. 16, 04109 Leipzig
Um 18 Uhr 15 findet im Konzertfoyer der Oper Leipzig eine Stückeinführung der
Dramaturgin Bettina Bartz statt, um 19 Uhr beginnt die Vorstellung.

tagesordnung sitzung 31.01.2012

0. formalia
1. inforundlauf/arbeitsaufträge
2. intern
2.1. einschreibung
2.2. career center
2.3. institut
3. hopo
3.1. stura
3.1.1. semesterticket
3.1.2. plenumsvor- und nachbereitung
3.2. kovent/fakra auswertung
3.3. senat/hep auswertung
3.4. fsr-vernetzungstreffen auswertung
3.5. ak gleichstellung
4. finanzen
5. feierliche verabschiedung des alten fsr
6. sonstiges

Empfehlung des Hauses:

'Kunstvernetzung - Kunst der Vernetzung'






Mehr Infos erhaltet ihr auf: www.facebook.com/kunstvernetzung

Semesterticket- Befragung

PRESSEMITTEILUNG

Befragung zum Semesterticket und Mobilitätsverhalten /  Entscheidungsgrundlage für künftiges Semesterticket der Universität Leipzig / Vier verschiedene Szenarien denkbar

Leipzig, 19. Januar 2012. Der StudentInnenRat der Universität Leipzig (StuRa) ruft vom 19. bis 26. Januar alle Studierenden der Universität Leipzig zur Teilnahme an einer Onlinebefragung zum Semesterticket auf. Die umfangreiche Mobilitätsbefragung und Bewertung von vier Alternativen soll als Entscheidungsgrundlage für das künftige Semesterticket der Universität Leipzig dienen.

Alexander John, Referent für nachhaltige Mobilität beim StuRa, meint dazu: "Seit der letzten Abstimmung und dem nun anstehenden Beschluss eines Tickets für die nächsten Jahre hat sich dermaßen viel verändert, dass sich das Plenum ohne Befragung nicht in der Lage sieht ein Ticket zu beschließen."

Neben dem Mobilitätsverhalten werden die zukünftigen Möglichkeiten abgefragt. Diese beinhalten die potentielle Abschaffung des Semestertickets, das Semesterticket der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), ein Vollticket für das gesamte Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrverbundes (MDV) sowie ein Semesterticket für das Gebiet des MDV und des Freistaates Sachsen. Die Verkündung des Ergebnisses der Befragung wird für den 31. Januar erwartet.

Bei Rückfragen steht Ihnen Alexander John, Referent für nachhaltige Mobilität des StudentInnenRats der Universität Leipzig, gerne zur Verfügung: mobilitaet@stura.uni-leipzig.de


Und hier ist gleich noch ein Link zur wundervollen Stura-Seite, damit ihr sofort die Befragung durchführen könnt! :)
http://www.stura.uni-leipzig.de/stura/arbeitsbereiche/hochschulpolitik/mobilitaet/befragung-zum-semesterticket/

Protest! Prostest! Protest!

Hallo liebe Leute,
nachdem sich auch in den letzten Wochen kein epiphanisches Umlenken in der Sächsischen Hochschulpolitik gezeigt hat, stattdessen der HEP offiziell geworden ist und das Kürzungsrad sich weiter dreht, ist es an der Zeit, mal wieder ein Zeichen nach Dresden zu senden. Dieses mal ganz wörtlich, und dafür gibt es zwei Aktionen, über die ich euch bitte, die Studis zu informieren:

1. "Spendenaktion" des FSR KlaPhiRo:
Möglichst viele Leute überweisen einen symbolischen Cent ans SMWK, mit beliebiger Betreffzeile (am besten mit Bezug zur Kürzungspolitik). Das ganze kann ne super Boykott-/Blockade-Aktion werden, wenn genügend mitmachen!

2. "Rote Karten für die Staatsministerin"-Aktion:

Wir haben "Rote Karten" gedruckt, die adressiert sind an Frau Schorlemer, mit einem vorgedruckten Text, der ihre Kürzungs"politik" kritisiert und ihr dafür die Rote Karte (also Platzverweis) erteilt. Die Karten können/sollen mit einem persönlichen Kommentar versehen werden und können optional im StuRa abgegeben werden. Wir bzw Leipzig72 kümmert uns dann um die Weiterleitung ans SMWK ;) Natürlich könnt ihr sie auch eigenständig versenden.

Beide Aktionen profitieren von der Masse!

Zudem wird Leipzig72 einen Workshop zum Hochschulentwicklungsplan anbieten. Er wird diesen Donnerstag (19.1.) um 14 Uhr im Ziegenledersaal stattfinden. Hierbei geht es darum, sich ein Grundwissen über den HEP anzueignen. Wenn es klappt, wird es auch einen Teil zum HEP der Uni Leipzig geben, der heute im Senat besprochen wird.

ÜBERLEBEN IN UMBRUCHZEITEN BIOGRAPHISCHE ESSAYS ZU HERBERT IHERING

„Herbert Ihering war kein homo politicus. Politisches Gespür ging ihm ab – einzig wichtig war Theater, und
das war entweder gute oder schlechte Kunst.“

Überleben in Umbruchzeiten: Biographische Essays zu Herbert Ihering
Herausgegeben von Sebastian Göschel, Corinna Kirschstein und Fee Isabelle Lingnau.
Edition Voss im Horlemann Verlag, 344 Seiten, 18,90 Euro. ISBN 978-3895023200


Der Kritiker Herbert Ihering (1888-1977) hat in den 1920er Jahren ein Theatertalent etabliert: Bertolt Brecht. Doch seine Biographie hat mehr zu erzählen. Schon ein oberflächlicher Blick auf die Lebensdaten des einst einflussreichsten Kritikers Deutschlands, zeigt, dass sich hier Leben und Geschichte schmerzlich eng verbinden. In Iherings Biographie bedingen sich Kritik und Umbruchzeiten, sein Schreiben ist immer Reaktion auf Veränderungen und Wunsch nach Veränderung. Daher ist auch der Duktus der Essays von Göschel, Kirschstein und Lingnau dynamisch gehalten: dem vorgefundenen Material angemessen, ohne ein abschließendes Urteil zu fällen. Mal erscheint Ihering als prägende Gestalt, mal zeigt sich, dass er von historischen Ereignissen überrollt wird. Iherings Umfeld, sein künstlerischer und familiärer Hintergrund und seine Beziehungen sind bislang unbeleuchtet, sogar unbenannt geblieben. Dabei lassen gerade diese Umstände die Umbrüche deutlicher hervortreten. „Für Ihering wird es höchste Zeit. Dass sich noch niemand bereit gefunden hat, seine Biographie zu bearbeiten ist ein großes Versagen der Theaterwissenschaft“, meint Doyen Günther Rühle, „Herbert Ihering hat wohl eine der deutschesten Biographien des 20. Jahrhunderts. Durch sein ambivalentes, ganz dem Theater verpflichtetes Leben und Wirken geriet er immer wieder in merkwürdige, aber typische Situationen, sodass sich der mäandernde Verlauf der deutschen Geschichte in seiner Biographie niederschlägt.“

 Von den Autoren erschien bereits:
 Herbert Ihering: Umschlagplätze der Kritik. Texte zu Kultur, Politik und Theater
 Herausgegeben von Corinna Kirschstein, Sebastian Göschel und Fee Isabelle Lingnau.
 2010, Vorwerk 8, 296 Seiten, 19 Euro. ISBN 978-3-940384-23-2


WEITERE LESUNG: +++ 18.03.2012 | 12 Uhr Leipzig liest, LOFFT.Leipzig +++
Liebe Interessierte, liebe Freunde 

hiermit möchte ich euch ganz herzlich zu der Veranstaltung " Ausgebrannt? Beratungstag- deine Hilfe im stressigen Studienalltag!" am Mittwoch 11.01.2012 15:00 Uhr einladen.
Die Veranstaltung besteht aus zwei Teile. Geplant ist eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Rainer M. Holm-Hadulla (Uni Heidelberg), Dr. Antje Gumz (Uni Leipzig) und Silke Boehm (Charite Berlin) zum Thema Was macht die Bologna-Reform mit uns Student*innen?  im GWZ (Beethovenstraße 15) Hörsaal 2010. Im Anschluss besteht für Interessierte die Möglichkeit der Teilnahme an einem von vier Workshops.