DIE VOLLVERSAMMLUNG WAR EIN VOLLER ERFOLG!

„DIE STUDIERENDEN DER THEATERWISSENSCHAFT LEIPZIG BESCHLIESSEN, SICH GESCHLOSSEN GEGEN DIE STELLENKÜRZUNGEN UND DIE DARAUS RESULTIERENDE SCHLIESSUNG DES INSTITUTS AUSZUSPRECHEN“  
lautet der Beschluss, den wir gestern Abend besiegeln konnten!

DANKE!, dass ihr alle so zahlreich erschienen seid!
Es waren nicht nur 60% (!!!) aller Theaterwissenschafsstudierenden (!!!) anwesend sondern auch zahlreiche Unterstützer_innen aus anderen Instituten, Hochschulen und Kultureinrichtungen!

Jetzt heißt es - handeln!
undzwar bis zu den Landtagswahlen im Sommer und darüber hinaus


Folgende Ideen und Anregungen kamen von euch gestern auf der Vollversammlung:
- öffentliche Vorlesungsreihe (um zu zeigen, was wir können!)
- Allumni-Theaterwissenschaftler_innen zum Streik aufrufen: das passiert, wenn ihr keine Theaterwissenschaftler_innen mehr habt!
- Kulturpolitiker_innen ins Boot holen: Was wollt ihr tun, wenn ein großer Teil der Zuschauerzahlen sowie der freien Theatermacher_innen wegfällt?
- Aktionen mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater, die uns ihre Solidarität ausgesprochen haben
- eine große Demo organisieren (im Sommer vor der nächsten Prüfungsphase? Landtagswahlen!)
- eine Mahnwache einrichten
- critical mass (Fahrrad-Demonstration)
- Leseaktion: "Studierende lesen klassische Dramentexte" - ein Vorlesungssaal wird blockiert, es muss immer jemand laut lesen, der Lesefluss darf nicht unterbrochen werden, kann mehrere Tage dauern
- Solikonzerte von Künstler_innen

Wer sich angesprochen fühlt, mitorganisieren möchte, anpacken will und bereit ist, Verantwortung und Planung zu übernehmen,

kommt am 
MONTAG, 3. FEBRUAR 15 UHR 
in unser Büro (Ritterstraße 16, 4. Stock) zu unserer Fachschaftsrat Sitzung

oder

HEUTE, 30. JANUAR 15 UHR
in den Ziegenledersaal zum Arbeitskreis "Kürzungen"



Frau Prof. Dr. Baumbach gestern bei der Vollversammlung zu den Dimensionen der Kürzungen an Kultur und Bildung:

"Wir befinden uns in einer Phase, in der die Gefahr hoch ist, dass sich die Gesellschaft irreperabel verändert [...], dies ist kein Kampf auf universitärer Ebene, dies ist ein politischer Kampf"

Es geht hier nicht um ein einziges Institut, es geht um viele Institute und ganze Fakultäten in ganz Deutschland, die geschlossen werden, es geht um Theater und Kulturbetriebe in ganz Deutschland, die geschlossen werden! Wo kommen wir hin, wenn Kultur und Bildung dem Diktat der Wirtschaft unterliegen??

AUßERDEM:

Herr Prof. Dr. Heeg unterrichtete uns von einem Gespräch mit dem Rektorat, nachdem keine plausiblen Gründe für die Schließung des Instituts genannt werden konnten. Es geht allein um die Stellenstreichungen, die von der Bundesregierung und dem sächsischischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst aufdiktiert wurden. Dozierende der TW appelieren an die Solidarität des Rektorats vor dem Landtag. 

Trotzdem wehrt man sich weiterhin gegen die "Metzgermetaphorik" der Rektorin. UND die Einschreibung wird im Wintersemester entgegen der ersten Abzeichungen WEITERGEHEN! So leicht lassen wir uns nicht wegkürzen! Die Theaterwissenschaft Leipzig bleibt!


achja und die Presse war natürlich auch da: LVZ-Artikel HIER




1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Kultur ist Lebensqualität! Leipzig ist Kulturstadt! Die Theaterwissenschaft muss bleiben! Mit den kleinen Fachschaften fängt es an, welche Kreise wird es ziehen? Wer kommt als nächstes dran? Ich denke, die Kinder sind unsere Zukunft? Und wieder wird an den Kindern - Kindergarten, Schule, Uni - gespart! Wie wäre es, die Landtage und den Bundestag zu verkleinern??? Da kann gespart werden!