POSITIONSPAPIER DER KSS

"06.03.14
Tillich und die Illusion der privilegierten Hochschulen in Sachsen - KSS formuliert Positionspapier zu Landtagswahlen 2014
In weniger als sechs Monaten wird der neue sächsische Landtag  gewählt! Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) veröffentlicht heute ihr Positionspapier zu den Landtagswahlen. Zu den zahlreichen Forderungen zählt u. a. die Rücknahme der im März 2010 beschlossenen Stellenkürzungen. "Auch heute wird in Leipzig wieder gegen das Spardiktat der aktuellen Koalitionsfraktionen protestiert. Wir wollen mit dem Positionspapier die Parteien dazu bewegen, ihren Fokus auf die hochschulpolitische Situation zu richten und ihre Augen nicht länger zu verschließen.", so Bernd Hahn, Sprecher der KSS.
 "Es wird interessant zu erfahren, wie die Parteien eine umfassende Finanzierung der sächsischen Hochschullandschaft zukünftig umsetzen wollen, um nicht nur der weiteren Schließung von Studiengängen vorzubeugen. Am vergangenen Montag zeigte sich Ministerpräsident Tillich uneinsichtig und ignoriert weiterhin die Proteste der Studierenden.", sagt Adelheid Noack, Vorsitzende des Ausschuss Hochschulpolitik der KSS.
Auch die vier sächsischen Studentenwerke sind Bestandteil der sächsischen Haushaltsplanung: "Es ist schockierend, wie massiv die sächsischen Studentenwerke aufgrund der unzureichenden Landeszuschüsse die Beiträge gegenüber den Studierenden erhöhen mussten, um der Mangelverwaltung entgegenwirken zu können.", so Diana-Victoria Menzel, Vorsitzende des Ausschuss Soziales der KSS.
Zu den Schwerpunkten der KSS gehört auch die kritische Auseinandersetzung mit dem 2012 novellierten Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz, insbesondere die Austrittsmöglichkeit aus der verfassten Studierendenschaft und die Einführung von Studiengebühren.
Gemeinsam mit dem umfassenden Positionspapier wurde den Parteien ein kurzer Fragenkatalog übersandt. "Die Wahlprogramme der meisten Parteien werden leider erst in den frühen Sommermonaten veröffentlicht. Für uns ist es wichtig schon jetzt zu sehen, wie sich die Parteien zu unseren Forderungen positionieren." so Hahn weiter.
"Wir sind gern bereit, unsere Forderungen mit den VertreterInnen der Parteien zu diskutieren und freuen uns auf etwaige Gesprächsangebote in den kommenden Monaten.", bekräftigen Noack und Menzel abschließend.
Für Rückfragen steht Ihnen Bernd Hahn, Sprecher der KSS (0174/6185254) zur Verfügung."

Quelle: http://www.kss-sachsen.de/news/news-einzelansicht/?tx_ttnews[tt_news]=704&cHash=0446ce8bac278fd6a75c39dfa8a3fbce

HIER geht's zum vollständigen Positionspapier
wem die 20 Seiten zu viel sind: HIER die Kurzversion

Keine Kommentare: