FAKULTÄTSRAT-WAHL

Die Wahl findet am 24. und 25. Juni 2014 in der Zeit 9.00 Uhr-16.00 Uhr im Dekanat, Schillerstr. 6, statt. Am 25.6. erfolgt im Anschluss die Auszählung.

Termine für die späteste Anmeldung zur Wahl werden erst noch bekannt gegeben!

Zur Beschreibung der Tätigkeit bzw. der Aufgaben:

Der Fakultätsrat ist das höchste Gremium der Fakultät. In der Regel tagt er einmal im Monat. Er setzt sich aus 15 stimmberechtigten MitgliederInnen zusammen, von denen im Idealfall 3 Studierende sind. Das Aufgabenfeld des Fakultätsrat ist sehr umfangreich und abstrakt. Laut HSFG § 85 regelt er das Folgende:
  1. den Erlass der Studien- und Prüfungsordnungen,
  2. den Erlass der Promotions- und der Habilitationsordnung,
  3. Vorschläge für die Einrichtung, Aufhebung und Änderung von Studiengängen,
  4. die Koordinierung der Forschungsvorhaben,
  5. Vorschläge für Zielvereinbarungen der Fakultät mit dem Rektorat,
  6. Stellungnahmen der Fakultät zu Zielvereinbarungen der Hochschule mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst,
  7. die Sicherung ihres Lehrangebotes und die Planung des Studienangebotes nach dem Entwicklungsplan der Fakultät,
  8. Evaluationsverfahren nach § 9,
  9. Vorschläge für die Aufstellung von Struktur- und Entwicklungsplänen der Fakultät,
  10. die Mitwirkung am Entwurf des Wirtschaftsplanes der Hochschule,
  11. die Stellungnahme zur Verwendung der der Fakultät zugewiesenen Stellen und Mittel,
  12. die Durchführung der Studienfachberatung,
  13. die Besetzung der Berufungskommissionen und Vorschläge für die Funktionsbeschreibung von Hochschullehrerstellen.
Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten der direkten Mitwirkung! Gerade als Studierender erhält man so die Möglichkeit, direkt an vielen Bereichen mitwirken zu können. Aber keine Angst: in der Realität handhabt es sich deutlich weniger komplex bzw. wächst man schnell rein. Zusätzlich ist Herr Prof Rudersdorf als Dekan sehr um eine gute Kommunikation vorher bemüht.

Besonders wichtig ist, dass die Studierenden eine Sperrminorität haben. Das heißt, dass alle Entscheidungen, die die Studierendenschaft direkt oder indirekt betreffen, durch ein Votum von 2/3 der Studierenden gekippt werden können. Selbiges gilt auch für die anderen Gruppen des Fakultätsrates.
Dadurch wird natürlich eine Kompromissbereitschaft gefördert bzw. ist auch einfach notwendig.

Der direkte Arbeitsaufwand beläuft sich in etwa wie folgt:
Einmal im Monat im Semester tagt der Fakultätsrat etwa 3 Stunden. Davor werden sämtliche Unterlagen rumgeschickt, die die jeweilige Sitzung betreffen. Diese Unterlagen gilt es durchzusehen. Gerade bei Studiendokumenten ist es natürlich wichtig, sich eine Rückmeldung der betreffenden FSRä zu holen!
Vor der Sitzung haben die Fakultätsräte die Pflicht, den Konvent gemäß seiner GO einzuberufen, den Konvent also mindestens eine Woche eher anzukündigen. Gleichzeitig fällt die Konventsleitung auch auf die Fakultätsräte. Mit dem Konvent können die VertreterInnen schließlich die Informationen, die für den FakRa wichtig sind kommunizieren und, was sogar noch wichtiger ist, die Informationen aus den FSRä für die Sitzung einholen.

Die eigentliche Sitzung, der Konvent und die entsprechenden Dokumente können also als Hauptaufgabe gesehen werden, was eher ein singulärer monatlicher Aufwand ist.
Dazu können noch Treffen mit dem Dekan oder Arbeitsgruppen oder aktuell etwa die Strukturkommission kommen. Allerdings ist das natürlich von der persönlichen Bereitschaft abhängig.

Gerade im Moment sind die Gestaltungsmöglichkeiten an der Fakultät bedingt durch die Kürzungen extrem hoch!

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