WER IST EIGENTLICH... Paul?

Im Dezember habt ihr uns gewählt, seit April sind wir im Amt, bei den Vollversammlungen habt ihr uns gesehen und bei den Aktionen kennengelernt. Nun wollen wir uns gegenseitig euch ganz persönlich vorstellen, jede Woche ein neues Fachschaftsrat-Mitglied!
Heute: Paul
Paul ist unser Ritter, voller Energie, Engagement, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft ist er uns beigesprungen als es bitter wurde. Bis heute haben diese Qualitäten sogar eher zu- als abgenommen, und das bedeutet vieles angesichts seiner Startenergie und den Anstrengungen die er verwendet! 
Mit seiner unvoreingenommenen, aufmerksamen und ruhigen Art ist Paul auch in menschlicher Weise eine große Bereicherung, wie schön, dass er dabei ist!
(Text von Luise, Bild entstanden während der Lesewoche)

PROREKTOR UNTERSCHREIBT ANTIKÜRZUNGSVERTRAG

***Pressemitteilung***

Prorektor Hofsäss solidarisiert sich mit dem Protest gegen die Kürzungen an der Uni Leipzig

Leipzig, 19. Mai 2014. Die Auftaktveranstaltung zum Studieninformationstag der Universität Leipzig am Samstag, dem 17. Mai, wurde durch eine Aktion der Kritischen Aktionswoche gegen Kürzungen unterbrochen. Während der Begrüßungsrede richteten sich Aktivist_innen der Kritischen Aktionswoche mit einem Vertrag, der zum Protestaufruf gegen die Kürzungen und zur Teilnahme an der geplanten landesweiten Demonstration am 25. Juni verpflichtet, an den sprechenden Prorektor Hofsäss. Ein Student und Aktivist der Aktionswoche gab Informationen zu den derzeitigen Stellenkürzungen in Sachsen und an der Universität Leipzig. Unter Beifall der Zuhörenden unterschrieb Hofsäss den Vertrag.

„Die Aktion war super erfolgreich, das Publikum war begeistert und Prorektor Hofsäss hat sofort den Aufruf zum Widerstand gegen die Hochschulkürzungen unterschrieben“, so Lennart Michaelis von der Kritischen Aktionswoche gegen Kürzungen. „Wir, die Studierenden und die Unileitung sitzen ja letztendlich im selben Boot. Deswegen haben wir Prorektor Hofsäss bei der Eröffnungsrede zum Studieninformationstag einen Vertrag vorgelegt, in dem er alle Student_innen und Mitarbeiter_innen der Uni zum Protest und zur Demo am 25. Juni aufruft“, berichtet die Aktivistin Hannah Bach.

Weitere Infos unter: http://kritischeunileipzig.blogsport.de/ Für Rückfragen steht Ihnen Lennart Michaelis unter 015778255622 bzw. kritischeunileipzig@lists.riseup.net gen zur Verfügung.

Christiane Hahnsch
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Student_innenRat der Universität Leipzig
 
 

ACHTUNG! Terminänderung, betrifft morgen


AM FREITAG DEN 23.5., 19 UHR IM HÖRSAAL DER THEATERWISSENSCHAFT

… wird über Theater geredet: Wie noch Theater machen? 



WIRD VERSCHOBEN AUF DEN 18. JULI 19 UHR

MORGEN

Performance: GKOmmen, um zu bleiben!

Ein rund 15 minütiger Festumzug, über mehrere Performance-Stationen.
Ziehen Sie mit und zeigen Sie sich somit solidarisch mit den von der Schließung bedrohten Instituten, Theaterwissenschaft und Archäologie. Denn, wir sind gekommen, um zu bleiben !

Ideen/Ausführung: Studierende der Theaterwissenschaft u. der Archäologie
Leitung: Frau Dr. Janine Schulze-Fellmann (Institut für Theaterwissenschaft)
Aufführungstermine:
21. Mai 2014, 13.00 Uhr (Premiere);
28. Mai 2014, 13.00 Uhr;
11. Juni 2014, 13.00 Uhr;
17. Juni 2014, 18.30 Uhr

Die Performance startet immer vor dem Institut für Theaterwissenschaft, Ritterstraße 16.

PROMOTIONSVORTRÄGE THEATERWISSENSCHAFT


RINGVORLESUNG



Einladung von Günther Heeg zur großen Ringvorlesung:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen aller Kolleginnen und Kollegen des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig lade ich Sie herzlich ein zu unserer Ringvorlesung
"Theaterwissenschaft: Aus Tradition Grenzen überschreiten" ab dem 28. Mai 2014 jeweils um 19.00 Uhr im Hörsaal 6, Hörsaalgebäude, Universitätsstraße 3, 04109 Leipzig.

Theaterwissenschaft ist gegenwärtig in aller Munde. Zum zwanzigjährigen Bestehen des Leipziger Instituts für Theaterwissenschaft stellen wir in einer Ringvorlesung aller deutschsprachigen theaterwissenschaftlichen Institute die unverzichtbare Bedeutung und Aufgabe theaterwissenschaftlicher Forschung im Feld der Humanities vor. Die zeitgleiche Veröffentlichung der "Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft" auf www.nachtkritik.de öffnet die Diskussion über eine zeit-genössische Theaterwissenschaft auch für ein überregionales Publikum.
Theaterwissenschaft ist eine Schlüsseldisziplin der Geisteswissenschaften. Nicht nur ist Theater als Praxis, Kunstform und Institution ein wesentlicher Bestandteil von Kulturen. Auch theatrale Praktiken außerhalb des institutionalisierten Theaters bilden einen wichtigen Faktor im Kommunikationsgefüge von Gemeinschaften. Die Inszenierung des Politischen, die Ästhetisierung des Alltags, Formen der gesellschaftlichen Selbstdarstellung und der Ritualisierung, Reenactments historischer Ereignisse oder öffentliche Spektakel sind Elemente eines Theatergefüges, das Kultur und kulturelles Handeln konstituiert.
Der Gegenstand theaterwissenschaftlicher Forschung setzt Grenzüberschreitungen seit jeher voraus. Aus dem Grundlagenwissen einer Fachdisziplin heraus überprüft und überschreitet Theaterwissenschaft stetig den Stand des Wissens und der theatralen Praxis im transdisziplinären Kontext sowohl der Humanities als auch der Naturwissenschaften. Die vielfältigen Schnittstellen der Theaterwissenschaft mit anderen Fächern, von den Künsten bis zu den Lebenswissenschaften, heben die Vermittlungsfunktion innerhalb der Geisteswissenschaften hervor, die dem Fach aus seiner Grundlagenforschung heraus zukommt. Darüber hinaus eröffnet die transkulturelle Grenzüberschreitung der Theaterwissenschaft die Möglichkeit, in einer sich globalisierenden Welt die Perspektive des/der Anderen zu erforschen und sie gegen Vereinnahmung und hegemoniale Verwertungsversuche zu verteidigen. Als produktiv grenzüberschreitendes Fach ist und bleibt die Theaterwissenschaft auch in Zukunft ein Thema.

Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. Günther Heeg
Geschäftsführender Direktor
Weitere Termine: 4. Juni, 18. Juni, 2. Juli, 3. Juli, 9. Juli, 16.
Juli 2014.
Informationen auf: http://www.uni-leipzig.de/~thea/index.php?id=207"

ERGÄNZUNG ZUM KALENDER

ihr Lieben! Als kleinen Nachtrag zum Newsletter hier noch ein paar gesammelte Tipps in Sachen Kultur, Bildung und Protest für euch


ERASMUSWORKSHOP

Am 15. Mai findet ein Workshop zu „Wege ins Ausland: Informationsworkshop zum Thema Auslandsaufenthalt in Europa mit Erasmus+“ in Kooperation mit dem Akademischen Auslandsamt statt. Studierende haben die Gelegenheit, an verschiedenen Thementischen sich über:
·         Bewerbungsablauf
·         Kiss-Datenbank – Wie finde ich die passende Uni?
·         Lehramt
·         Praktikum
·         Finanzierung
zu informieren. Am 21. Mai stellen Vertreter des Stipendiaten-Netzwerkes, Arbeiterkind Leipzig und eingeladene Stipendiaten Möglichkeiten zur Studienfinanzierung sowie Stipendien vor.


WISSENSCHAFT UND WEIN im froelich&herrlich (Westlfügel, Hähnelstr 27)

Umberto Eco, Wissenschaft und Wein - Ein mediaevistischer Vortrags-, Film-, und Barabend
Düster das Gemäuer des alten Klosters, und voller Leichen sein Keller. Das wohl bekannteste Werk Ecos wird unter die Lupe geommen und seine Gehemnisse entlarvt.
Neben mittelalterliche Speisen werden kleine Vorträge zu ausgewählten Themen gehalten und besondere Textstellen vorgetragen. Zum Abschluss zeigt das froelich & herrlich die Verfilmung von Annaud aus dem Jahre 1986.
Der Abend wird präsentiert von Mile: Der "Interdiszpilinäre Arbeitskreis der Nachwuchswissenschaftler_innen der Mediaevistik und der Frühen Neuzeit an der Universität Leipzig" ist ein Zusammenschluss von Promovierenden der verschiedenen mediaevistischen Teildisziplinen an der Universität Leipzig. Neben gemeinsamer Forschung lädt der Arbeitskreis zu öffentlichen Veranstaltungen. Mehr Informationen gibt es auf: http://www.uni-leipzig.de/~mile/
Der Eintritt ist frei. Speis und Trank gibt es gegen Spende.
Beginn der Vorträge und Lesung etwa 21Uhr.



AM DIENSTAG, 20. MAI "DEATH PROOF"

findet die Performance, die schon auf der Buchmesse stattfand, in großem Stil auf dem Campus gelände statt! Seid dabei, wenn der Sensenmann die Volluni abholt und zu Grabe trägt! Wer nicht dabei war, schaut sich hier Videos an.


 AM MONTAG, 19. MAI

Gibt's wieder eine Fahrraddemo! Dieses Mal unter dem Motto "Klingeln gegen Pfeifen". Gestartet wird um 17 Uhr an der Morizbastei, mitmachen kann wie immer jede_r Besiter_in eines verkehrstüchtigen Fahrrads!

AKTIONSWOCHE 2

der Plan für die 2. Protestwoche wurden vom Orga-Team bekanntgegeben:
Montag, 12.5.2014, Briefing
Mittwoch, 14.05.2014
15.00-17.00 Protestlauf (Marktplatz)
17.30 VoKü
18.00 Auftaktplenum
Donnerstag, 15.05.2014
15.00 Workshop: Wie stellen wir uns Bildung vor
17.00 Protesplenum
19.00 Proteste gegen Bildungsabbau, berichte aus anderen Städten und Bildungsstreik 2014
22.00 Summer of Resistance (Film)
Freitag, 16.05.2014
15.00 Geschichte der Studentenbewegung
17.00 Protestplenum
18.00 (Critical whiteness)
Samstag, 17.05.2014
10.00 Studieninformationstag
17.00 Protestplenum
Sonntag, 18.05.2014
Ab 15.00 Grillen und Chillen
17.00 Protestplenum
Montag, 19.05.2014
14.45 Gewerkschaften und prekäre Arbeit an der Uni
16.30 Protestplenum
17.00/17.30 Fahrraddemo (Klingeln gegen Pfeifen)
19.00 Zur Situation im Mittelbau
Dienstag, 20.05.2014
15:00 Bundesweiter dezentraler Aktionstag
Ab 11.00
Tägliches Couch-Café

HÖRSAALKINO

POSTKARTENAKTION

Der erste Stoß Postkarten an Frau Schorlemer, der Ministerin für Wissenschaft und Kunst mit euren Stellungnahmen zu den Kürzungen und dem Demo-Termin sind draußen!!

Stellt euch vor...
...alle zuständigen Politiker_innen sowie die Rektorin bekämen jeden Tag mindestens 10 Postkarten mit EURER Unterschrift und EUREM ganz persönlichen Statement! Wir haben Postkarten mit dem „Theaterwissenschaft Leipzig bleibt!“ sowie mit dem Kürzungstermin bei uns im Büro und werden hin und wieder auch im Institut eine kleine Schreib-Stelle mit Karten und Adressen aufmachen. Kommt also vorbei und holt euch euren Protestträger ab.
ACHTUNG: wenn ihr Postkarten in großem Stil verschicken wollt, aber nicht die Portokosten für 1000 Karten übernehmen könnt, schriebt uns an fsrtwleipzig@googlemail.com, Betref: Postkartenaktion. Wir senden euch einen Packen Postkarten zu, ihr beschriftet sie mit euren Namen und Standpunkten, bringt sie uns zurück und wir sorgen dafür, dass sie ankommen!


ENTSENDUNG IN DAS STURA-PLENUM

WICHTIG

Unser Institut hat einen freien Platz im StuRa-Plenum, den wir vom FSR TW zwar entsenden, aber nicht besetzen können. Ihr habt aber ebenso die Möglichkeit diesen zu belegen, falls es also eine_n in den Fingern kitzelt alle zwei Wochen dienstags ab 19 Uhr ganz offiziell dabei zu sein: meldet euch! Wir freuen uns. Zur Wahl stellen kann sich jede_r, der/die an der Uni Leipzig immatrikuliert ist und sich für die Interessen der Theaterwissenschaftsstudierenden im Plenum einsetzen möchte. Bewerbung läuft ab sofort und am besten möglichst schnell! Kommt zur Sitzung mittwochs ab 9 und stellt euch vor oder schreibt uns einen kurzen Text, warum ihr für das Amt geeignet seid an fsrtwleipzig@googlemail.com, Betreff „StuRa Entsendung“.

FAKULTÄTSRAT-WAHL

Die Wahl findet am 24. und 25. Juni 2014 in der Zeit 9.00 Uhr-16.00 Uhr im Dekanat, Schillerstr. 6, statt. Am 25.6. erfolgt im Anschluss die Auszählung.

Termine für die späteste Anmeldung zur Wahl werden erst noch bekannt gegeben!

Zur Beschreibung der Tätigkeit bzw. der Aufgaben:

Der Fakultätsrat ist das höchste Gremium der Fakultät. In der Regel tagt er einmal im Monat. Er setzt sich aus 15 stimmberechtigten MitgliederInnen zusammen, von denen im Idealfall 3 Studierende sind. Das Aufgabenfeld des Fakultätsrat ist sehr umfangreich und abstrakt. Laut HSFG § 85 regelt er das Folgende:
  1. den Erlass der Studien- und Prüfungsordnungen,
  2. den Erlass der Promotions- und der Habilitationsordnung,
  3. Vorschläge für die Einrichtung, Aufhebung und Änderung von Studiengängen,
  4. die Koordinierung der Forschungsvorhaben,
  5. Vorschläge für Zielvereinbarungen der Fakultät mit dem Rektorat,
  6. Stellungnahmen der Fakultät zu Zielvereinbarungen der Hochschule mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst,
  7. die Sicherung ihres Lehrangebotes und die Planung des Studienangebotes nach dem Entwicklungsplan der Fakultät,
  8. Evaluationsverfahren nach § 9,
  9. Vorschläge für die Aufstellung von Struktur- und Entwicklungsplänen der Fakultät,
  10. die Mitwirkung am Entwurf des Wirtschaftsplanes der Hochschule,
  11. die Stellungnahme zur Verwendung der der Fakultät zugewiesenen Stellen und Mittel,
  12. die Durchführung der Studienfachberatung,
  13. die Besetzung der Berufungskommissionen und Vorschläge für die Funktionsbeschreibung von Hochschullehrerstellen.
Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten der direkten Mitwirkung! Gerade als Studierender erhält man so die Möglichkeit, direkt an vielen Bereichen mitwirken zu können. Aber keine Angst: in der Realität handhabt es sich deutlich weniger komplex bzw. wächst man schnell rein. Zusätzlich ist Herr Prof Rudersdorf als Dekan sehr um eine gute Kommunikation vorher bemüht.

Besonders wichtig ist, dass die Studierenden eine Sperrminorität haben. Das heißt, dass alle Entscheidungen, die die Studierendenschaft direkt oder indirekt betreffen, durch ein Votum von 2/3 der Studierenden gekippt werden können. Selbiges gilt auch für die anderen Gruppen des Fakultätsrates.
Dadurch wird natürlich eine Kompromissbereitschaft gefördert bzw. ist auch einfach notwendig.

Der direkte Arbeitsaufwand beläuft sich in etwa wie folgt:
Einmal im Monat im Semester tagt der Fakultätsrat etwa 3 Stunden. Davor werden sämtliche Unterlagen rumgeschickt, die die jeweilige Sitzung betreffen. Diese Unterlagen gilt es durchzusehen. Gerade bei Studiendokumenten ist es natürlich wichtig, sich eine Rückmeldung der betreffenden FSRä zu holen!
Vor der Sitzung haben die Fakultätsräte die Pflicht, den Konvent gemäß seiner GO einzuberufen, den Konvent also mindestens eine Woche eher anzukündigen. Gleichzeitig fällt die Konventsleitung auch auf die Fakultätsräte. Mit dem Konvent können die VertreterInnen schließlich die Informationen, die für den FakRa wichtig sind kommunizieren und, was sogar noch wichtiger ist, die Informationen aus den FSRä für die Sitzung einholen.

Die eigentliche Sitzung, der Konvent und die entsprechenden Dokumente können also als Hauptaufgabe gesehen werden, was eher ein singulärer monatlicher Aufwand ist.
Dazu können noch Treffen mit dem Dekan oder Arbeitsgruppen oder aktuell etwa die Strukturkommission kommen. Allerdings ist das natürlich von der persönlichen Bereitschaft abhängig.

Gerade im Moment sind die Gestaltungsmöglichkeiten an der Fakultät bedingt durch die Kürzungen extrem hoch!